Sizilien April/Mai 2013

27. April – 4. Mai 2013

Im Programm steht für den 1. Tag „Willkommen auf Sizilien“
wie er für uns beide abgelaufen ist möchte ich nun berichten.
Dieser Samstag war für uns ein sehr langer Tag
er begann um 4 Uhr und endete um 22 Uhr, es war eine Plag
wie uns wurde mitgeteilt sind die Gäste pünktlich abgeflogen
doch das Auschecken hat sich in die Länge gezogen
auf der Fahrt zum Hotel gab es ein Erlebnis besonderer Art
denn der Ätna spuckte und viel Lava ergoss sich ins Tal hinab
spät sind wir im Hotel angekommen, das Essen war gerichtet
danach hat man niemand mehr gesichtet.

So wie der 2. Tag begann, das vergesse ich nie
denn man brachte mir gegenüber wenig Sympathie
die Zimmer waren nicht das was man bestellte
am schlimmsten traf es Robert und Heiderose
um 9.15 Uhr fuhren wir dann ab mit einem Busle
zur Wanderung auf den Monte Venere
es war ein toller Tag mit blauem Himmel und viel Sonne
auch unser Wanderführer Robert war eine Wonne
der Abstieg mit vielen Treppenstufen zum Abschluss
war für viele Stress und kein Genuss
dafür war das Essen vorzüglich im Restaurant
die Vorspeise, das Hauptgericht und der Wein, wie man befand
danach besuchten wir noch das Amphitheater in Taormina
außer uns waren auch noch viele andere Besucher da
nach dem Abendessen saßen wir noch beisammen in der Bar
auch Robert und Heiderose jetzt wieder zufrieden war.

Der 3. Tag begann mit Frühstück, Abfahrt 8.15 Uhr mit Bus
schon da dachte man, dieser Tag wird sicher ein Genuss
um 9 Uhr wanderten wir los durch erkaltete Lavaströme
durch Ascheberge und Wald mit Laub-Bäumen sehr schöne
kurz vor einer Pause verlor Ilse ihren Hut
das Vesper tat auch dem Feinkostgewölbe von Roland gut
unterwegs machte Roswitha das gefallene Mädchenspiel
wir hofften, dass ihr nicht passiert ist sehr viel
das Essen unterhalb des Ätna im Bergrestaurant
wir alle – ach was – jeder für sehr gut empfand
auf der Heimfahrt lieferten wir Roswitha ab im Krankenhaus
danach war dieser trotzdem schöne Tag noch lange nicht aus
nach dem Abendessen spazierten wir noch zu einer Bar
und besprachen was heute so alles passierte und wie es war
Andrea meinte 10 cm oberhalb vom Knie tut es weh‘
hoffentlich geht das vorbei, denn des isch net sehr schee.

Am 4. Tag zog um 6 Uhr ein kräftiges Gewitter vorbei
doch um 7 Uhr wurde es besser, deshalb war uns das einerlei
um 8.15 Uhr fuhren wir los mit Wanderführer Robert
und wanderten ca. 1,5 Stunden später vom Ausgangspunkt weg
das Ziel den Monte Cervino sahen wir recht bald
es war manchmal sehr windig aber Gottseidank nicht kalt
bald waren wir oben und dann ging es bergab
es gab niemand dem diese Wanderung nicht gefallen hat
beim Abstieg machten wir unterwegs eine Pause
manche dachten schon da an den Wein und die Mittagsjause
gegen 13 Uhr erreichten wir in Novara unser Restaurant
das Essen war wieder super, nur die Wendeltreppe war allerhand
auf der Heimfahrt noch ein Stopp an der Alcantaraschlucht
jetzt können wir erzählen, dass wir diese auch haben besucht
nach dem Abendessen unternahmen wir nicht viel
denn im Fernsehen kam das Bayern gegen Real Fußballspiel.

Am 5. Tag war eigentlich „Ausflug nach Vulcano“ geplant
wir zogen aber den „Prozessionssteig“ vor das war allerhand
bei sengender Hitze stiegen wir ab 9.15 Uhr steil bergan
die einen schneller, manche waren aber auch sehr lahm
es war aber auch sehr anstrengend bis hinauf nach Tindari
man brauchte viel Ausdauer soviel wie die ganze Woche nie
nach ca. eineinviertel Stunden sind wir oben angekommen
und haben einige kräftige Wasserschlückchen zu uns genommen
dann ging es bergab auf leider sehr staubigem Weg
viele Autos begegneten uns und nahmen uns die Luft weg
kurz nach 12 Uhr erreichten wir ein uriges Restaurant
dort wurde uns wahnsinnig viel aufgetischt so allerhand
wir wurden köstlich und freundlich bewirtet, es war gelungen
zum Abschied haben wir noch mit Sizilianern kräftig gesungen
leider mussten wir zu früh wieder weiter
wir wären noch gut gesessen, nicht nur das Wetter war heiter
heute hatten wir mit dem Wetter und allem absolutes Glück
gegen 16.45 Uhr waren wir in unserem Hotel dann zurück.
Abfahrt war heute um 7.30 Uhr, das wird ein langer 6. Tag
die Fahrt mit dem Schnellboot nach Vulcano uns gefallen hat
sie dauerte nur knapp eine Stunde und das Wetter war schön
heute wollen wir auf den Vulkan rauf geh‘n
schon unten sind vier Amigos dann im Ort geblieben
und beim beschwerlichen Aufstieg sind vier weitere ausgestiegen
mühsam erreichten wir den Krater, Schwefelgestank war dort
einige gingen weiter zum Gipfel, andere wieder zurück in den Ort
gegen halbzwei erreichten wir ein sehr schönes Lokal
auch dort schmeckte das Essen und der Wein einfach phänomenal
um 16 Uhr fuhr das Schnellboot über Lipari zurück zum Hafen
und wir dort in Milazzo um 17.15 Uhr wieder eintrafen
erst spät waren wir wieder im Hotel und durften wieder essen
denn trotz allem haben wir das Abendessen nie vergessen
eines habe ich noch in Erinnerung behalten,
hoffentlich gibt es mal wieder Fisch ohne Gräten
dann darf die Ursula mir einen Grappa bezahlen
dafür werde ich jetzt die ganze Nacht beten.

Am 7. Tag war das Motto „Bizarre Felsgebilde“ angekündigt
wir waren gut gelaunt denn wir hatten ja nicht gesündigt
bei schönstem Sonnenschein fuhren wir los um 8 Uhr 15
wir wollen heute nach Roccella Valdemone geh‘n
es wurde wieder eine herrliche Wanderung
auch übers Wasser machten wir so manchen Sprung
unterwegs sahen wir Orchideen und Pfingstrosen
und immer hörte man das Wasser rauschen und tosen
es war ein langer Aufstieg mit viel Schnauf-Schnauf
man konnte nicht unbedingt sagen „es geht eben hinauf“
auch der Weg zurück war sagenhaft schön
durch alte Eichenbäume konnte man den Ätna dann seh‘n
er war eine lange Wanderung an diesem Tag
verbunden für manche mit einiger Plag
doch wunderschön und zum Schluss wieder lustig
und wie immer beim Mittagessen auch sehr durstig.
den Geburtstag von Isolde haben wir nicht vergessen
der wurde gefeiert unterwegs mit einem Lied im Bus
und einem Schnäpschen vor dem Mittag-Essen.

zur freien Verfügung stand der Samstag es war unser letzter Tag
erst um 17 Uhr wurden wir abgeholt, diese Zeit alle genützt hat
Heidi feierte auch ihren Geburtstag heute
sie bekam auch ein Lied in kleinem Kreis ohne viele Leute
leider hat sich dann der Abflug verschoben um 45 Minuten
der Kapitän sprach durchs Mikro man solle sich sputen
denn in Stuttgart kann man nach 24 Uhr nicht mehr landen
es dauerte bei einigen Fluggästen ewig bis sie ihren Platz fanden
rechtzeitig kamen wir dann in Stuttgart an
und mit zwei Kleinbusle der Heimattransfer dann begann.

An diese Woche auf Sizilien bleiben viele Erinnerungen
ohne Zimmerprobleme im Hotel wäre es rundum gelungen
statt Zimmer mit Meerblick wie bestellt und versprochen
sah man eine Mauer und in manchem Zimmer hat es gerochen
eigentlich passt das nicht zum ASI-Qualitätsanspruch
man muss sich überlegen ob man da nochmals bucht
damit möchte ich das Thema belassen
denn es belastet mich genug ich kann es heute noch nicht fassen.
Leider stürzte Roswitha und musste mit den Maltesern nach Haus
auch waren für manche die Tage oft zu schnell aus
z.B. waren die Reitzens und Kirns nie ausgelastet
und sind dann öfters nach Taormina gehastet
manche hatten Muskelkater und Schmerzen wie nie
in den Waden und 10 cm oberhalb vom Knie
was mich aber besonders wunderte an allen Tagen
was manche abends essen können nach diesen Mittagsplagen
das Wetter war im Gegensatz zur Vorwoche super – wie verdient
die Sonne hat uns an jedem Tag reichlich und gut bedient
auch mit dem Bus-Fahrer Etore waren wir sehr zufrieden
der Bus fuhr immer wir blieben nirgends liegen
mit unserem Wanderführer Robert hatten wir echt Glück
er führte uns an jedes Ziel und fand auch wieder zurück
und nach jeder dreieinhalb Minutenpause
freuten wir uns schon auf die Mittagsjause
wir hoffen es hat euch genauso gut wie uns beiden gefallen
deshalb sagen wir ein herzliches Danke euch allen
bleibt gesund und erlebt noch auf vielen Reisen so allerhand
das wünschen euch die Rosemarie und der Roland.

 

Ursulas „Beschwerdebrief“

Ich kann es wirklich nicht fassen.
Roland hat uns schon wieder alleine gelassen.
Reisebegleitung durch Roland und Rosemarie,
das gab es bei der Anreise nur in der Fantasie.
Und Du weißt – Strafe muss sein.
Daher finden wir uns wieder bei Euch im Garten ein.
Den Termin sprichst Du am besten mit mir ab,
da ich die meisten Termine hab.
Herr Köngeter kam zu spät – ohne Sekt.
Das ist alles andere als perfekt.
Zum Abendessen hat es uns noch gereicht
Und danach ging es ins Zimmer zugleich.
Am nächsten Tag war erst um 9.15 Uhr Start.
Früher zu gehen, dass wäre gewesen zu hart.
Die Wanderung auf den Monte Venere war nicht all zu schwer.
Bergab zu gehen nach Taormina dagegen schlauchte uns sehr.
Das Mittagessen in Taormina war sagenhaft.
Das hat uns zurückgegeben unsere Kraft.
Nach dem Mittagessen haben wir das Amphitheater in Taormina betrachtet.
Die Siesta danach im Hotel bis zum Abendessen hat niemand verachtet.
Nach dem Abendessen ging’s dann noch in die Bar.
Die Nacht dann auch nicht mehr all zu lange war.
Am nächsten Morgen fuhren wir um 8.15 Uhr ab.
So war die Zeit über den Tag nicht zu knapp.
Zum Ätna ging die Tour bei Sonnenschein.
Und zu Mittag gab es wieder Pasta, Fleisch , Kuchen und Wein.
Nach dem Mittagessen konnten wir nicht fahren gleich ab,
weil der Fahrer 3 Stunden ferngesehen hat.
Nachdem wir Starthilfe von einem LKW-Fahrer erhalten hatten,
konnten wir doch recht schnell wieder starten.
Auf der Fahrt gab’s nur Intervalllüftung um Batteriekapazität zu sparen,
bis wir wieder zurück im Hotel waren.
Leider gab es bei der Ätna-Tour einen Rutschaus,
welcher dann endete im Krankenhaus.
Nach dem Abendessen im Hotel besuchten wir eine örtliche Bar.
Das gehört ja schon zum Standardrepertoire.
Unsere 3. Wanderung hat uns zum Monte Cervino gebracht.
Doch der Wind hat uns den Aufstieg unmöglich gemacht.
So sind wir am Fuße des Berges weiter nach Novara gelaufen.
Und keiner der örtlichen Mafiosi schoss uns über den Haufen.
Da 4 Personen an diesem Tag ausgefallen waren,
brauchten wir beim Mittagessen am Wein nicht zu sparen.
Nach dem Abendessen sind wir noch in die Stadt spaziert.
Dort haben wir dann eine Bar ausprobiert.
Zum Abendessen beglückte ich Roland heimlich mit einem Teller Reis.
Als er sich setzte, wurde es ihm beim Anblick ganz heiß.
„Das sei Gift“, so übergab er dem Kellner den Teller.
Als ich dem den Teller abnahm, wurde sein Blick wieder heller.
Zu unserer Prozessionswanderung ging es pünktlich los.
Die Landschaft war wieder ganz grandios.
Wie schön, dass uns unser Busfahrer ist ein paar hundert Meter
entgegen gefahren,
um uns die Teerstraße zum Mittagessen zu ersparen.
Beim Mittagessen wurden aufgetischt allerlei Vorspeisen fein.
Danach Pasta, Kaninchen, Kuchen und wie immer reichlich Wein.
Kein Wunder, dass so mancher ein Feinkostgewölbe hat,
bei dem, was der Wirt uns so alles zum Essen gebracht.
Wie immer mit dem Bus zurück zum Hotel,
wo die Zeit bis zum Abendessen verging ganz schnell.
Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehn,
um rechtzeitig auf das Boot nach Vulcano zu gehn.
Die Wanderung führte schnell zum Krater und dann zum Gipfel hinauf.
Doch unterwegs gab der eine oder andere auf.
Zum Mittagessen waren wir wieder alle zusammen,
um Antipasti, Pasta, Fisch, Kuchen, Wein und Kaffee zu empfangen.
Ursula musste Roland einen Grappa spendieren,
weil sie tat eine Wette verlieren.
Die Wette stand für eine Gräte im Fisch,
doch es fand sich keine einzige am Tisch.
Auch Günther hat einen Grappa von Ursula bekommen.
Hat er doch zum ersten Mal in seinem Leben Fisch zu sich genommen.
Zwei saßen an einem anderen Tisch,
weil ein Tischbein ungünstig platziert ist.
Nun sitzen sie zu zweit allein
und hatten nicht einmal einen Krug mit Wein.
Nach dem Abendessen ging es wieder in eine Bar hinaus,
wo wir ließen den Abend klingen aus.
Hinter das Bergdorf Rocella Valdemone wurden wir gebracht.
Hierzu haben wir eine Anfahrt von eineinhalb Stunden gemacht.
Viermal haben wir den Bach überquert.
Für manchen war es eine Prüfung ganz schwer.
Dreieinhalb Minuten ist bei ASI-Robert schon eine besondere Zeit.
Ob das geht nicht ein bisschen zu weit?
Auf die Letzten wartet er, bis sie sind in Sicht,
dann läuft er manchmal gleich weiter, der Wicht.
Am Bus gab es zu Isoldes Geburtstag Schnaps und Likör.
Sie musste selbst alles tragen am eigenen Geburtstag – ich schwör!
Im Castillo in Montalbano finden wir uns zum Abschluss ein.
Dort gibt es wieder Mittagessen ganz fein.
Unser Wanderführer Robert aus Südtirol
Kennt sich in Sizilien gut aus und ich glaub, er fühlt sich dort wohl.
Die Wanderwoche war ein Gedicht
bei Sonnenschein und wunderbarem Licht.
Vielen Dank unserem Wanderführer für seine tolle Leistung
und für die wunderbare Verköstigung.


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