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Reisebericht Slowenien

5.–12. Juni 2016

Am Sonntag begann unsere Slowenien-Reise pünktlich wie immer

Der erste Kaffeestopp war halbwegs trocken, doch es kam schlimmer

Teilweise schüttete es unterwegs wie aus Kübeln

Wir ließen uns die Mittagspause am Rastplatz Golling nicht vermiesen

Mit Saitenwürschtla wurden alle satt und s’Bier lief d’Gurgel na

Um 16 Uhr 15 erreichten wir unser Hotel „Kompas“ in Kranjska Gora

Die Zimmerverteilung ging zügig vonstatten

Auch auf die Begrüßungsrunde mussten wir nicht lange warten

Da stand er vor uns, Wanderführer Iztok, er nannte sich Fritz

Ein Mann voller Elan und viel Humor, er wirkte schon etwas knitz

Nach dem Abendessen wurde ein Schnäpschen und Fackeln verteilt

Um durch den Ort zu spazieren, ohne Eile, es hat aber allen gereicht

Gegen 23 Uhr klang dieser erste Tag dann aus

Es war ein langer Tag ab der Abfahrt von zu Haus.

 

Am Montag, nach einem sehr guten und vielfältigen Frühstückbuffet

Fuhren wir um 8 Uhr 30 vom Hotel dann mit unserem Bus weg

Eine Wandertour im Bergmassiv „Vogel“ stand auf dem Programm 

Diese dann um 10 Uhr mit einer Gondelfahrt begann

Danach ging es bergauf, teilweise steil auf Schneepisten

Da kann kein Vögelchen oder sonst was mehr nisten

„Fritz“ führte uns über manchen Grat

Auch die Überquerung mehrerer Schneefelder hat geklappt

Ein paar erklommen nach der Mittags-Pause noch den Gipfel

Um von dort zu sehen Sloweniens Berge bis zum letzten Zipfel

Es war ein herrlicher und sonniger Tag

Für manche aber auch verbunden mit etwas Müh und Plag

Im Restaurant „Martinu“ in KG bekamen wir ein slowenisches Essen

Auch das Trinken und das Lachen wurde dabei nicht vergessen

Der harte Kern bekam noch umsonst von der Wirtin einen Schnaps

Danach hätten wir fast den Heimweg und das Hotel verpasst.

 

Am Dienstag fuhren wir um 8 Uhr 30 vom Hotel ab

Es wurde wieder ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag

Die Fahrt führte uns durch Italien bis ins Trentatal

Der Aufstieg zur Quelle des Flusses Soca war eine Qual 

Am Anfang eigentlich problemlos dann aber an den Seilen

Um zu den Zurückgebliebenen zu kommen, mussten wir uns beeilen

Der weitere Weg führte abwärts durch den Wald, das war schön

Bis zu einem Bergsteiger-Denkmal dann sogar sehr bequem

Doch danach führte uns „Fritz“ über Stock und Stein

Über zwei Stunden flussabwärts ins Tal hinein

Zum Schluss besuchten wir das Museum „Trentahaus“

Dann fuhren wir über Italien wieder nach Haus

Mit dem Wetter hatten wir den ganzen Tag Glück

Lediglich bei einem kurzen Fotostopp mussten wir schnell zurück

Nach dem Abendessen wollten wir noch auf ein Bier weggeh’n

Wir blieben zu Haus, bei Regen, Blitz und Donner war das nicht schön.

 

Der Mittwoch begann schon früh mit strahlender Sonne

Es kündigte sich an ein Tag voll reicher Erlebnisse und voller Wonne

„Fritz“ jagte den Hebbe über eine steile und schmale Straße

Es war für ihn kein Stress, es war für den Hebbe auch keine Strafe

Zur Triglav-Nordwand spazierten wir dann, dem König der Berge

Als wir dort waren, kamen wir uns vor wie Zwerge

Bald mussten wir uns von diesem Berg trennen, wir mussten weg

Denn es wartete unsere Wanderung auf dem „Triglavska-Bistrica-Weg“

Es ging bergab und bergauf über manche Hindernisse

„Fritz“ musste bei einer Flussüberquerung schaffen wie eine Hornisse

Beim Wasserfall machten wir dann eine Mittagspause

Danach ein Aufstieg zum Wasserfall, bei der Umrundung es brauste

Hebbe holte uns dann Gottseidank nach diesem Erlebnis per Bus ab

Sonst hätten wir zum Alpinmuseum weit gehen müssen zu Fuß bergab

Auf dem Heimweg besuchten wir noch die Skisprungschanze in Planica

Das war schon einmalig, Gottseidank waren wir auch mal da 

Nach dem Abendessen hatten wir noch Lust auf ein oder zwei Bier

Doch verging uns die Lust darauf in einer komischen Kneipe schier

Denn so eine Bedienung schüttete eine Halbe über meine Hose hinab

Da wurde aus einem Stengele ein Bierstengel fast

Eigentlich erwartete ich eine Entschuldigung von diesen Deppen

Da kam aber nichts, um eine kleine Runde Schnaps mussten wir betteln.

 

Am Donnerstag marschierten wir wieder um 8 Uhr 30 direkt ab Hotel

Das Wetter war zwar trübe, aber noch trocken und sogar auch hell

Wir spazierten entlang dem Fluss Planica bis zum Jasna-See

Unterwegs sahen wir Frauenschuh und eine Flora wundersche

Weiter ging es dann auf relativ gut befestigten Wegen

Leider begann es dann so langsam an zu regnen

Steil bergauf erreichten wir um 11 Uhr 30 die „Russische Kapelle“

Die kann man innen nicht besichtigen, deshalb verließen wir diese Stelle

Wir spazierten hinab zum Restaurant „Mihav Dom“ zur Mittagspause

Es gab dort Apfelstrudel, Schnaps und Bier, oder mitgebrachte Jause

„Fritz“ führte uns quer durch die Pampa vorbei an einer Märchenhütte

Das war schon sehenswert, die dortigen Personen hatten seltsame Hüte

Danach ging es weiter durch den Wald und auf der Straße bergab

Trotz schlechtem Wetter hat es uns gut gefallen, es war ein schöner Tag

Nach dem Abendessen spazierten wir noch ins Restaurant „Martinu“

Zwischenzeitlich fanden wir das problemlos und sie hatten nicht zu

Das Bier schmeckte gut und wir saßen gemütlich beisammen

Bevor wir dann den Heimweg zum Hotel wieder begannen.

 

Der Freitag war sicher der Höhepunkt dieser Reise, ein Highlight pur

In der Postojna-Höhle wurden wir überrascht von einer gigantischen Natur

Mit einem Zug fährt man ins Innere und wandert weiter, es war ein Erlebnis

An das man sich noch in Jahren erinnert, das man nicht vergisst

Weiter ging es danach in die Hautstadt Sloweniens nach Ljubeljana

Dort machten wir mit „Fritz“ einen Rundgang, fast 3 Stunden waren wir da

Das war ein Tag anstrengend aber erlebnisreich und schön

Am liebsten würden wir da bleiben und nicht nach Haus gehn 

Der Tag klang dann aus im „Martinu“ mit einem landestypischen Essen 

Das haben wir wieder genossen, auch den Spaß haben wir nicht vergessen.

 

Der Samstag begann wie jeder Tag um 8 Uhr 30 bei trübem Wetter

„Fritz“ meinte wir beginnen mit der Vintgar-Klamm das ist besser

Er hatte recht, dass wir schon früh dort waren, denn es war noch ruhig

Doch dann kamen die Menschenmassen als wir gingen zurück

Diese Klamm ist beeindruckend und sie hat sehr gut erschlossene Wege

Die Wanderung führte fast zwei Stunden vorbei am Wasser und über Stege

Danach fuhren wir nach Bled um auch diese Stadt zu besuchen

Man muss auf die Burg und in einem Kaffee eine Kremschnitte versuchen

Leider spielte das Wetter in Bled an diesem Tag nicht mit

So blieben wir nicht lange und fuhren nach ca. zwei Stunden wieder zurück.

Die Verabschiedung von Iztok/Fritz machten wir am Jasna-See bei Regen

Mit einem Geschenk und einem gesammelten Honorar und mit Vorträgen

Wir sagten ihm ein herzliches Danke und auf Wiedersehn

Diese Tage in Slowenien waren auch dank ihm sehr schön.

 

Am Sonntag waren wir fast alleine am Frühstücksbuffet

Es war eine Ruhe, das fanden wir zum Abschluss sehr nett

Das Kofferladen verging fast ohne Stress, es hat einfach geklappt

Und um 8 Uhr fuhren wir wie geplant von Kranjska Gora dann ab

Die Heimfahrt verlief problemlos mit diversen gesundheitlichen Pausen 

In Arget machten wir dann Halt zu einer vorzüglichen Mittagsjausen

Es war ein gelungener Abschluss einer sehr schönen Fahrt

Die, wie wir hörten allen, auch uns, gut gefallen hat.

 

Zum Schluss möchten wir ein Lob aussprechen, an alle die dabei waren

Wir werden diese Reise in guter Erinnerung in unseren Herzen bewahren

Nun sagen wir allen herzlichen Dank

Die Rosemarie und der Roland 

 

 

 

Ursulas Reiseerinnerungen

Von Norbert zensiert und korrigiert

Les ich euch jetzt vor, was ich hab kreiert.

Ein Sektle von Roland am Abreisetag – 

Das ist etwas, was ich ganz arg mag.

Auf der Hinfahrt haben wir nur Regen gehabt,

doch sonst hat die Anfahrt ganz gut geklappt.

Keine Klagen im Hotel über Zimmer und Essen,

da kann Roland alle Sorgen vergessen.

Die erste Wanderung fand ohne Regen statt,

das hat den gestrigen Tag wieder wett gemacht.

Abends sind wir im Pri Marinu Restaurant zusammengesessen

Bei einem wunderbaren Abendessen.

In Slowenien setzt die Zivilisation ein,

drum malen sie weiße Striche auf die Straße ganz fein.

10 Minuten mussten wir auf das Trocknen warten,

dann konnten wir wieder zur Weiterfahrt starten.

Den Vrsic-Pass haben wir fahrend nicht erklommen,

denn es wurde ein hierfür ungeeigneter Bus mitgenommen.

Und ich tue hiermit kund:

Für ein Gartenfest ist das allemal ein Grund.

Nach dem Essen waren wir nur zu dritt in einer auswärtigen Bar,

weil es den anderen bei einem Gewitter zu gefährlich war.

Heute hat Fritz aufopfernd für uns ein kaltes Fußbad genommen,

damit wir sicher und trockenen Fußes über den Fluss gekommen.

Einige rutschten auf nassen Wurzeln aus,

doch sie machten sich nicht viel daraus.

Am Abend waren wir in der gleichen Bar,

doch nicht zum gleichen Zeitpunkt, was nicht so gut war.

Den Roland mit Bier übergossen – die Musik war zu laut – 

Keine Entschuldigung seitens der Wirtin – das hat uns umgehaut.

Roland wollte eine Reinigung seiner Hose,

nur die Wirtin wollte nichts wissen von der Chose.

Sie habe eine Waschmaschine, Roland soll die Hose ausziehn,

Roland tat lieber eine Runde Schnaps für alle vorziehn.

Doch die Wirtin konnte nicht zählen auf acht

und so hat sie nur 6 Schnäpse gebracht.

Morgens um 6.50 Uhr schon 150 Össis im Frühstücksraum zu sehn

Verhieß uns stundenlang am Kaffeeautomat anzustehn.

Die heutige Wanderung mussten wir im Nieselregen verbringen,

das konnte unsere Laune jedoch nicht verstimmen.

Den Vrsic-Pass wollte außer mir niemand ersteigen,

Roland sagt, er zahlt mir ein Taxi, wenn ich würd‘ oben bleiben.

Am Abend sind wir dann in der Bar zusammen gesessen,

in dem Restaurant, wo wir hatten unser einheimisches Abendessen.

150 Österreicher sind heute zeitgleich vor uns aufgestanden.

Da war für uns zum Duschen kein warmes Wasser mehr vorhanden.

Mit dem Wetter haben wir wieder Glück gehabt

und das Programm hat wunderbar geklappt.

Im schon bekannten Pri Marinu Restaurant wieder Abend gegessen

Dort sind wir wieder in guter Stimmung zusammen gesessen.

Zu spät gekommen ist heut unser Fritz.

Und das ist kein Witz.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben,

er muss uns deshalb eine Runde Schnaps ausgeben.

Ohne Regen sind wir gelaufen durch die Vintgar-Schlucht.

Es war wirklich eine Wucht.

Zum Abschluss Regen in Bled

das war ganz schön blöd.

Slowenien war sehr schön.

Tschüs bis zu einem Wiedersehn.

 

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