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Reisebericht Madeira 20.–27.10.16

Der Bustransfer am Donnerstag zum Stuttgarter Flughafen

Verlief ohne Stau und ohne Probleme, bis wir dort eintrafen

Doch dann führte Roland die Gruppe schnurstracks vorbei

Am eigentlich richtigen Terminal Drei

Das einchecken verlief ohne Hektik und völlig problemlos

Unser Condor Flieger war ausgebucht obwohl er war sehr groß

Der Flug war ruhig, doch gab es nichts zu essen bis Madeira

Um kurz vor Vier landeten wir und wurden begrüßt von Luisa

Sie stellte sich vor auf der Fahrt zum Hotel Baia Azul

Schon am Eingang fühlten wir uns in diesem neuen Bau wohl

Leider war die Gruppe im ganzen Hotel verteilt untergebracht

Was mir einige Sorgen bereitete und Fragen hat eingebracht

Einige hatten dann Probleme mit dem Öffnen der Zimmertür

Für das neumodische „Glomb“ braucht man Verständnis dafür

Danach besichtigten wir die Umgegend und das Hotel

Und um 19 Uhr gingen wir zum Abendessen schnell  

Anschließend spazierten wir Richtung Lido um zu trinken Poncha

Die Medizin Madeiras schmeckte jedem einfach wunderbar

So endete der erste Tag trotz etwas Stress doch noch schön

Und wir konnten dann getrost kurz nach 10 in unsere Betten gehn.

Am Freitag fuhren wir zuerst nach Funchal zur Kathedrale

Dann zu Oliveiras zur Weinprobe und anschließend zur Markthalle

Anna Luisa war in ihrem Element und erklärte uns sehr viel

Nach der Altstadt war der Botanische Garten unser nächstes Ziel

Auch meine Frau und ich erfuhren viel Neues über Madeira

Obwohl wir seit 20 Jahren kommen nach Madeira schon 39 Mal

Das Wetter war an diesem Tag sonnig und warm, nicht schlecht

Was uns alle erfreute, es war uns allen sehr recht

Unsere Fußkranke „Alte Garde“ waren auch sehr stark

Obwohl die Stadt und der Garten sie schon strapazierte arg

Gegen halber Drei waren wir wieder im Hotel angekommen

Danach hat dann leichter Regen begonnen

Schon um 19 Uhr trafen wir uns sehr pünktlich zum Abendessen

Das hat in der ganzen Woche auch niemand vergessen

Der Regen wurde stärker und alle blieben im Haus

Nur meine Frau und ich gingen noch aus

Um zu testen in einer nahen Kneipe das Nationalgetränk Poncha

Gelohnt hat sich‘s nicht, bald waren wir patschnass wieder da.

 

Am Samstag stand die Osttour auf dem Programm

Mit Anna Luisa und Marco dieser Tag um 9 Uhr dann begann

Einen ersten Stopp legten wir im Korbflechter-Dorf Camacha ein

Dort herrschte riesiger Trubel da muss man nicht unbedingt sein

Den Pico Arieiro haben wir dann mit dem Bus erklommen

Leider hieß uns dort Regen und dichter Nebel willkommen

Wir konnten nicht mal aussteigen, also fuhren wir weiter

Nach Ribeiro Frio, dort wurde das Wetter wieder heiter

Nach der Forellenzucht wanderten wir zum Balcoes und zurück

Zum Abschluss hat uns ein guter Poncha total verzückt

Weiter führte unsere Fahrt uns über Faial nach Santana

Und wieder zurück zu einem vorzüglichen Mittagessen in Faial

Der an schließende Spaziergang in Porto da Cruz machte Spaß

Trotz Meterhoher Wellen wurde niemand nass

Schon um 17 Uhr waren wir am Hotel und sagten Anna Luisa Ade

Dieser Tag war für uns alle sehr abwechslungsreich, einfach schee

Nach einem wieder sehr guten Buffet-Abendessen

Sind wir noch lange im kleinen Kreis auf der Terrasse gesessen.

 

Am Sonntag machten wir uns auf zur Wanderung nach Camara de Lobos

Schon auf der Promenade ging der Sturm richtig los

An der Praia Formosa wurde es besser und wieder hell

Unsere „Alte Garde“ fuhr mit dem Taxi dorthin ab Hotel

Sturm, Regen und Sonne wechselten sich ständig ab

Es wurde trotzdem in Camara de Lobos ein schöner Tag

Mit Bier, Poncha oder Nikita konnten wir uns stärken je nach Laune

Nach einem Rundgang um diesen Ort spazierten wir wieder nach Hause

Auf dem Rückweg wurde das Wetter wieder etwas besser

Trotzdem marschierten wir nicht schneller

Als wir an der Praia Formosa an einer Kneipe eintrafen

Unserer „Alte Garde“ lustig immer noch dort saßen

Wir hatten ja Zeit und machten dann dort noch einen Stopp

Es hat allen gut gefallen an diesem doch etwas windigen Ort

Auf dem Rückweg ist dann unser Waldo auf die Schnauze gefallen

Es ging halbwegs glimpflich aus, er hat halt jetzt ein paar „Dallen“

Nach dem Abendessen saß die „Alte Garde“ noch lange beisammen

Erst gegen 22 Uhr sind sie dann endlich ins Bett gegangen.

 

Am Montag stand ich gut gelaunt auf und war kurz danach platt

Denn das Wetter mir überhaupt nicht gefallen hat

Zur Wanderung auf der Halbinsel Sao Lourenco wollten wir gehn

Können wir dort überhaupt laufen oder überhaupt was sehn

Nach diversen Telefonaten riskierten wir es und fuhren hinaus

Doch war unsere Wanderung leider sehr bald aus

An unseren Schuhen sammelte sich der Lehm

Wir mussten umdrehen, denn das war das Gegenteil von bequem

Auf der Rückfahrt machten wir einen Stopp auf dem Pico do Facho

Von dort sieht man auf den Flughafen und den Ort Machico

Diesen Ort Machico konnten wir dann anschließend besichtigen

Denn ich wollte unseren Gästen als Entschädigung ja was bieten

An einem anderen Ort wollte ich nicht so einfach fahren vorbei

So besuchten wir noch das Denkmal Christo Rei

Kurz nach 14 Uhr erreichten wir wieder unser Hotel

So verging dieser Tag, anders wir geplant, sehr schnell

Das Wetter zeigte sich am Vormittag nicht von seiner besten Seite

Es gab Regen und Sturm, teilweise volle Breite

Doch man glaubte es kaum

Gegen Mittag wurde es wieder sehr warm

Leider gibt es von diesem Tag keine Fotos von mir wie üblich

Ich habe in meinem Foto die Batterien vergessen, das ärgerte mich.

 

Am Dienstag waren wir alle sehr gespannt, was wird uns erwarten

Bei bestem Wetter konnten wir nach Ribeiro Frio dann starten

Die Sonne schien und blauer Himmel begrüßte uns am Start

Zu einer Wanderung die ich schon ca. 30 Mal absolviert hab

Die Wanderung entlang der Levada do Furado ist ein Genuss

Von Anfang an bis zum Schluss

Sie führt durch den Lorbeerwald über Stock und Stein

Am Start wunderten wir uns, denn wir waren fast allein

Später kamen uns Mountenbiker entgegen, mich traf fast der Schlag

Das ist gefährlich, sowas ich dort noch nie gesehen hab

Nach dieser schönen Wanderung waren wir nach 4 Stunden dann da

In einer schönen Bar in Portela

Dort genossen wir Bier, Poncha und Tomatensuppe

Das schmeckte der ganzen Wandergruppe

Extra muss ich es erwähnen, mit Busfahrer Marco hatten wir Glück

Er brachte uns immer, auch über schwierigste Strecken gesund zurück

Ein schöner Abschluss des Tages war nach dem Essen die Folklore

Fast alle Amigos machten mit, nur nicht der Tone.

 

Am Mittwoch war unser letzter Tag mit einem tollen Programm

Wieder um 9 Uhr die Abfahrt mit Marco und Anna Luisa begann

In der Nacht gab es angeblich einen Feueralarm viele sind aufgestanden

Doch einige haben auch nichts gehört, das haben viele nicht verstanden

Das Wetter ist heute wieder Grau in Grau es sieht nicht gut aus

Trotzdem fuhren wir in Camara de Lobos zu einem Miradouro hinauf

Leichter Regen begleitete uns dort und wir fuhren weiter

Zum Cabo Girao, dem höchsten Riff in Europa, es wurde nicht heiter

Regen begleitete uns auch dort, trotzdem stiegen manche aus

Und bereuten es nicht als sie standen auf einer Glasplatte drauf

Weiter ging es dann bis nach Ribeira Brava, das Wetter wurde besser

Nach einer knappen Stunde fuhren wir wieder weiter, etwas schneller

Entlang der Südküste über Madalena do Mar vorbei an Bananenhainen

Dann bergauf über Calheta, Hochebene Paul da Serra, es war zum Weinen

Denn bei der Abfahrt über Fanal, Ribera da Janela zur Nordküste hinab

Es wie aus Kübeln geschüttet hat

Gottseidank wurde es in Porto Moniz wieder schön

Und man konnte an der Meeres-Promenade entlang spazieren gehn

Das Meer war sehr wild es kamen hohe Wellen ein Schauspiel pur

Was uns hier zeigte die Natur

Die Krönung war der Abschluss in Seixal mit verschiedenen Weinproben

Die Häppchen, das Brot und den Wein musste man einfach loben

Danach noch ein kurzer Stopp an einem Wasserfall, genannt Brautschleier

Und dann ging es über Sao Vicente zum Encumeada, auch hier leider

Denn auch dort gab es Regen und Nebel man konnte nichts sehen

Also mussten wir unverrichteter Dinge weiter gehen.

Den letzten Abend im Hotel haben wir genossen mit Speisen vom Buffet

Und mit dem Austausch von Erinnerungen auch das war sehr nett.

 

Am Donnerstag konnte man‘s sich gemütlich machen, denn der Flug war spät

Erst gegen 16 Uhr der Flieger von Madeiras Flughafen abhebt.

Manche spazierten entlang der Promenade und beobachteten hohe Wellen

Andere saßen beisammen und vergaßen nicht sich einen Poncha zu bestellen

Der Flughafentransfer mit Marco und Anna Luisa verging zügig vonstatten

Auch am Schalter und an der Zollkontrolle musste man nicht lange warten

Über den Flug gibt es nicht viel zu sagen

Normalerweise sollte man sich bei der Fluggesellschaft beklagen

Es gab wie auch beim Hinflug nichts zu essen und sparsam war das trinken

Schon nach knapp 3,5 Stunden fing der Flieger an abzusinken

Hebbe von Waade-Bus war schon da mit Vesper das war willkommen 

Pünktlich kamen wir nach Hause und jeder hat seinen Koffer mitgenommen.

 

Zum Abschluss dieser Reise will ich euch allen ein Lob aussprechen

Mit so viel Harmonie konnten wir nicht rechnen

Ich gebe zu, ein bisschen Bauchweh hatten wir schon

Und der erste Tag verlief etwas stressig für uns, war das der Lohn

Gefallen die Zimmer, passt die Zusammensetzung an den Tischen

Ist das Essen gut, das alles kann man nicht einfach so wegwischen

Doch wir geben euch ein großes Kompliment

Es hat Spaß gemacht es hat alles „oifach g’stemmt“.

Die „Alte Garde“ und das „Frauen-Kleeblatt“ haben sich selbst versorgt

Und besuchten auf eigene Faust den einen oder anderen Ort

Ihr wart immer gut aufgelegt und ihr habt alles mitgemacht

Diese Reise hat uns und hoffentlich auch euch viel Spaß gemacht.

Auch an Marco unseren Busfahrer sagen wir herzlichen Dank

Er fuhr sehr sicher, er war stets eine sichere Bank

Einen besonderen Dank an unsere Reiseleiterin Anna Luisa

Man merkte jeden Tag Sie liebt ihr Madeira

Was Sie uns zeigte und erklärte war phänomenal

Selbst uns überraschte Sie mit Neuem manches Mal

Es waren schöne Tage auf Madeira die werden wir nicht vergessen

Deshalb sagen wir jetzt ganz unvermessen

Euch allen einen herzlichen Dank

Eure Reiseleiter Rosemarie und der Roland

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