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Reiserückblick Madeira 6. – 13.9.2018

Wie bei jeder Reise waren alle pünktlich in Backnang am Bahnhof

Wenn ein Gast gefehlt hätte, das wäre am Anfang auch doof

In Winnenden und Fellbach sind dann die restlichen Gäste zugestiegen

Und dann ging es zum Flughafen, denn wir wollen nach Madeira fliegen

Das einchecken am Schalter ging relativ schnell vorbei

An der Kontrolle war viel los, so schickte man uns zum Terminal Zwei

Der Abflug war etwas später wie eigentlich geplant

Deswegen auch der Flughafen-Bus lange vor dem Flugzeug stand

Nach ruhigem Flug sind wir trotzdem pünktlich angekommen in Madeira

Und wurden herzlich empfangen von unserer Reiseleiterin Filipa

Der Bus-Transfer zum Hotel dauerte länger wegen Bauarbeiten

So waren wir erst kurz vor Sieben im Hotel und mussten uns beeilen

Nachdem die Zimmer verteilt und die Koffer verstaut waren

Sind wir mit dem Aufzug zum Essen in den 5. Stock gefahren

Leider waren wir auf mehrere Tische verteilt das war etwas schade

Doch das Buffet war super vom Salat bis zum Dessert und die Panade

In Erinnerung ist mir noch, dass Maiers ihren Koffer nicht öffnen konnten

Eine freundliche Rezeptions-Mitarbeiterin hat dann die Lösung gefunden

Fast hätte ich es noch vergessen, denn in Stuttgart gab es ein Malheur

Rosemarie ist auf Siglinde gefallen, das belastete vor allem Rosemarie sehr 

Gottseidank ist das auf der Rolltreppe glimpflich abgegangen

Denn das wäre mir an Siglindes Geburtstag sehr nahe gegangen.

 

Am Freitag stand Stadt und Botanischer Garten auf dem Programm

Bei schönstem Wetter dieser Tag um 9.00 Uhr begann

Pünktlich waren Busfahrer Miguel und Filipa am Hotel angekommen

An der Markthalle und einem Altstadt-Spaziergang hat der Tag begonnen

Wir waren sehr beeindruckt von der Vielfalt von Blumen und Gemüsen

Auch vom Fisch Espada der sieht komisch aus, kann man aber genießen

Die Bilder an den Häusern und an den Türen waren schön anzuschauen

Sowas könnte man bei uns doch auch anwenden beim Häuserbauen

Es war beschwerlich, doch an der Hafenpromenade zu spazieren ist schee

Dann besichtigten wir die Kathedrale, auf Portugiesisch heißt das „da Sé“

Danach  machten wir bei Blandys eine Weinprobe, dann ging es weiter

Zum Bus leicht beschwingt und alle waren gut drauf und heiter

Im Botanischen Garten ging Filipa aus sich raus und erklärte alles ausführlich

Dann machten wir Mittagspause, auch das hat was für sich

Im Hotel beim Abendessen waren wir etwas irritiert

Denn es waren für uns nur 18 Plätze reserviert

Wir lösten das Problem und steckten ein Reserviert-Kärtchen um

Heinz und Irmgard mussten ausweichen, aber sie nahmen es nicht krumm

Zum Abschluss saßen wir noch auf der Hotel-Terrasse

Durch’s Fenster schauten wir einem Zauberer zu, der war Klasse. 

 

Am Samstag wollten wir um 8.30 Uhr los, doch wir konnten nicht weg

Günter und Herta fehlten noch, womöglich liegen die noch im Bett

Es stellte sich heraus, dass sie ihre Uhr nicht richtig hatten gestellt

So fuhren wir etwas später ab, aber es gibt Schlimmeres auf dieser Welt

Unsere Fahrt führte uns hoch auf den „Pico Arieiro“, doch wir hatten Pech

Denn starker Nebel verhinderte die Sicht so fuhren wir gleich wieder weg

In Ribeiro Frio gibt es den besten Poncha auf Madeira, das nützten wir aus

Bei der Wanderung zum Balcoes flitzten Hilde und Evelyn stets voraus

Auf der Fahrt nach Norden zeigte uns Filipa einen Aussichtspunkt bei Faial

Bevor wir dann erreichten den bekanntesten Ort auf Madeira Santana

Nicht lange blieben wir dort, machten Fotos von strohbedeckten Häusern

Die gibt es nur dort, das sollte man wissen müssen

Das Foto mailten wir mit dem Handy nach Hause an Freunde als Gruß

Dann fuhren wir weiter zur Mittagspause nach Porto da Cruz

Eigentlich wurden wir schnell bedient mit Getränken und dem Essen

Nur einen Tisch mit Heinz, Ingrid und Doris hatte man fast vergessen

Der Spaziergang direkt am Meer entlang machte uns allen viel Spaß

Das Meer war sehr ruhig, so wurde leider, oder Gottseidank, niemand nass

Nach dem Abendessen saßen wir dann auf der Hotel-Terrasse beisammen

Bevor dann in der Nacht die Horrorstunden begannen

Eine dermaßen laute Musik beschallte uns bis morgens um Vier

Sowas habe ich bei meinen Besuchen auf Madeira nie erlebt, auch nicht hier.

 

Am Sonntag wurde ich teilweise berechtigterweise vorwurfsvoll empfangen 

„Ich habe nur eine Stunde geschlafen, wie ist es dir ergangen?“

Trotz allem Ärger waren alle gut drauf, ich merkte es an den Grüßen

So begannen wir den Tag, die einen mit dem Taxi, die anderen mit den Füßen

Roland wanderte mit einem Teil der Gäste auf einem schönen Panorama-Weg

Bergauf und bergab, dann durch einen Tunnel und über Steine hinweg

An der Praia Formosa trafen wir Rosemarie und die Taxifahrer alle sehr heiter

Auf einer tollen Promenade über dem Meer spazierten wir gemeinsam weiter

In Camara de Lobos sind wir bald eingetroffen und gingen in ein Restaurant

Auf der Terrasse saßen wir beisammen, und einen Poncha spendierte Roland

Eine Kleinigkeit haben wir auch gegessen, dann war aber noch nicht Schluss

Die meisten Gäste fuhren mit dem Taxi zurück, doch einige wieder zu Fuß

Nur acht Personen spazierten wieder bis zur Praia Formosa zurück

Unterwegs tranken wir noch ein Bier und einen Poncha es war Platz zum Glück

Denn in der Kneipe „Barra Azul“ ist es immer voll weil es auch günstig dort ist

Das wissen wir weil wir schon oft da waren, die Preise dort sind der Hit

Beim Abendessen im Hotel saßen wir dann wieder beisammen

Manche gingen noch auf die Terrasse, manche sind auch ins Bett gegangen

Es war wieder ein schöner Tag, das hörte ich heraus, denn alle waren gut drauf

Ich war froh, dass auch dieser Tag auf Madeira nahm einen guten Verlauf.

 

Der Montag nach dem Frühstück mit der Abfahrt schon um 8.30 Uhr begann

Zuerst auf der Autobahn dann ab Campanario auf der alten Straße entlang

In Ribeiro Brava machten wir ca. 40 Minuten unseren ersten Stopp

Man konnte besichtigen eine schöne Kirche und den bekannten Ort

Bis Calheta fuhren wir an der Südküste entlang, dann bergauf Richtung Norden

Hoch zum Paul da Serra, leider dichter Nebel, manches konnte man nicht orten

Abwärts machten wie einen Fotostopp oberhalb dem Ribeira do Janela Tal

Von dort hat man tolle Blicke über die Nordküste, bis Porto Moniz und Seixal 

In Porto Moniz machten wir bei den Lavabecken eine knappe Stunde Aufenthalt

Nur Ali traute sich ins Wasser, es war zwar sonnig aber windig, fast etwas kalt

Auf der Weiterfahrt fuhren wir durch Seixal, den Heimatort von Filipa 

Dann nach Chao do Ribeiro zum Espedada-Essen, über 2 Stunden waren wir da

Dieser Fleischspieß wird noch traditionell am Lorbeerstecken gewürzt und gegrillt

Es begann mit einer Suppe und Bolo do Caco und Wasser sowie auch Wein

Beilagen wie Salat, Pommes und gebackener Mais, das alles schmeckte sehr fein

Dann noch das Dessert  mit Espresso und Maracuja-Pudding, das war zu viel

Denn wir waren alle „papp satt“, das war schon ein hartes Spiel

Danach erreichten wir nach kurzer Fahrt den Wasserfall „Brautschleier“

Dort überkam manche Frauen der Kaufrausch, Gottseidank fuhren wir bald weiter

Denn es gibt dort Souvenirs ohne Ende man braucht dort wenn man will viel Geld

Weiter ging es über den Encumeada-Pass von dort sieht man Madeiras Berg-Welt

Bei schönem Wetter kann man dort sowohl die Süd- als auch die Nordküste sehn

Leider war es auch dort sehr neblig und kalt, also mussten wir schnell weiter gehn

Einen Fotostopp legten wir dafür an der Straße abwärts dann ein

Denn ganz ohne Foto rauf und runter zu fahren das darf nicht sein

Kurz vor 17.00 Uhr verabschiedeten wir vor dem Hotel Filipa  und Miguel

So verging dieser erlebnis- und abwechslungsreiche Tag wieder sehr schnell

 

Der Dienstag begann um 9.00 Uhr, vor uns lag ein umfangreiches Programm

Die Busfahrt zuerst auf der Autobahn dann steil bergauf zum Cabo Girao begann 

Durch eine Glasplatte sieht man in die Tiefe von Europas höchstem Riff

Danach in die Tiefe hinunter mit der Seilbahn, das gibt dem ganzen noch den Pfiff

„Das steht bei keinem Veranstalter nur bei dir im Programm“ sagte mir Filipa

Es ist ein besonderes Erlebnis über die Felsen zu schweben, sie war noch nie da

Da unten empfang uns eine Ruhe und man konnte spazieren entlang am Meer

Das machte mir viel Spaß und ich dachte da muss ich auf jeden Fall wieder her

Wir fuhren weiter zum Pico dos Barcelos von dort sieht am über die ganze Bucht

Diesen Blick über die Stadt Funchal muss man gesehen haben das ist eine Wucht

Die Straße zum Eira do Serrado ist schon ein Erlebnis besonderer Art

Die trotz mancher engen Kurven und steilen Passagen allen gefallen hat

Von einem Miradouro dort hat man tolle Blicke in das Nonnental und die Berge

Wenn man ins Tal hinunterschaut sehen die Menschen dort aus wie Zwerge

Weiter führte unsere Fahrt nach Monte, auch dort muss man gewesen sein

Leider hat es dort immer viel Trubel und viele Menschen, man ist da nie allein

Die Wallfahrtskirche ist immer einen Besuch wert mit dem Grab von Kaiser Karl

Mit Korbschlitten könnte man fahren, doch niemand von uns traute sich einmal

Um einen schönen Abschluss der Reise zu machen fuhren wir an einen schönen Ort

Dort hielt Roland sein Abschiedsgedicht verbunden mit manchem Dankes-Wort

Rosemarie überreichte Geschenke an Busfahrer Miguel und Reiseleiterin Filipa

Wir waren sehr zufrieden mit den Beiden und haben viel gesehen von Madeira

Selbst das Wetter war an allen Tagen und heute besonders ein Genuss

Das ist aber auch ein dieser Reise gebührender Abschluss

Nach dem Abendessen gab es auf der Terrasse noch eine Folklore-Vorführung

Danach konnte man noch der Musik lauschen dann war der Tag „endlich rum“.

 

Der Mittwoch als freier Tag für eigene Unternehmungen zur Verfügung stand

Man konnte Spazieren gehen oder mit dem Segelschiff fahren an der Küste entlang 

Manche fuhren in die Stadt und kauften ein, manche stürzten sich ins Bad

Am Abend traf man sich wieder und erzählte, dass dieser freie Tag gefallen hat.

 

Am Donnerstag ging es wieder nach Haus, erst um 15.45 Uhr werden wir abgeholt

Man konnte in Ruhe die Koffer einpacken und auf der Terrasse hat man sich erholt

Gegen 12 Uhr spazierten wir dann gemeinsam zum Mittagessen in ein Restaurant

Das Essen dort ist einfach super und ein schöner Reiseabschluss wie man befand

Zurück auf der Hotel-Terrasse hielten wir dann unseren Mittagsschlaf

Denn nach so einem super Essen und dem Spaziergang waren wir schlaff

Am Flughafen in Funchal war viel Betrieb vor allem an der Kontrolle war Stau

Weil das Sicherheits-Personal nahm es diesmal bei allen und alles sehr genau

Der Flug an sich verlief ohne nennenswerte Probleme, wir landeten auf den Punkt

Doch in Stuttgart muss man auf die Koffer warten fast eine halbe Stund

Doch leider hatte ich in Stuttgart ein Problem um das Busterminal zu finden

So mussten die Gäste hin und her laufen, sicher dachte man, mit so einem Blinden 

Trotz allem reichte es auch den Fellbachern noch auf den letzten Bus

Wir waren um 1.30 Uhr zuhause, dann war auch für uns Schluss.

Wir sagen allen für die schönen Tage auf Madeira vielen herzlichen Dank

Die Rosemarie und der Roland  

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