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Reisebericht Madeira

Zu Beginn dieser Reise sah‘ ich nette Gäste am Backnanger Bahnhof steh‘n

Das ist immer ein guter Beginn einer Reise, das finden alle auch schön

In Waiblingen und in Fellbach sind dann die restlichen Gäste zugestiegen

Und dann ging es zum Flughafen, denn wir wollen ja nach Madeira fliegen

Von der S-Bahnstation ging es dann auf der Rolltreppe aufwärts zum Schalter

Leider ist Eva darauf ausgerutscht und viel hin, weil dort sind keine Halter

Das einchecken am Schalter ging leider auch nicht problemlos vonstatten

Denn am Schalter war eine Dame die sich zu wichtig genommen hatte

Sie hatte ein Problem mit dem Namen auf dem Ausweis von Schäfer Kuno

Denn auf der Buchung stand fälschlicherweise der Name Schäfer Bruno

Obwohl ich ihr ein Schreiben vorlegte indem Condor die Änderung bestätigte

Machte sie einen Aufstand, dass ich ihr am Liebsten eine … gegeben hätte 

Der Abflug war fast eine halbe Stunde später wie eigentlich geplant

Deshalb war die Wartezeit diesmal auch sehr lang 

Nach ruhigem Flug sind wir dann etwas später in Madeira angekommen 

Und dort herzlich von unserer Reiseleiterin Filipa in Empfang genommen

Die Busfahrt zum Hotel verlief ohne Probleme und bald waren wir dort

Im Hotel „Baia Azul“ unserem einwöchigen Urlaubsort

Schnell wurden die Zimmer verteilt und bezogen und dann zum Abendessen

Denn das durfte man nicht schon am ersten Urlaubstag vergessen.

 

Am Freitag stand Stadt und Botanischer Garten auf dem Programm

Bei schönstem Wetter dieser Tag nach dem Frühstück um 9.00 Uhr begann

Pünktlich waren Busfahrer Paulo und Filipa am Hotel angekommen

In der Markthalle und bei einem Altstadt-Spaziergang hat der Tag begonnen

Wir waren sehr beeindruckt von der Vielfalt von Blumen und Gemüsen

Auch vom Fisch Espada der sieht zwar komisch aus, kann man aber genießen

Die Bilder an den Häusern und an den Türen waren schön anzuschauen

Sowas könnte man bei uns doch auch anwenden beim Häuserbauen

An der Hafenpromenade entlang zu spazieren ist beschwerlich, aber schee

Dann besichtigten wir die Kathedrale, sie heißt auf Portugiesisch „da Sé“

Danach machten wir bei Blandys eine Weinprobe, anschließend ging es weiter

Auf kurzem Weg zum Bus, leicht beschwingt und alle waren gut drauf und heiter

Im Botanischen Garten ging Filipa aus sich raus und erklärte alles ausführlich

Und dort machten wir dann eine Mittagspause, auch das hat was für sich

Im Hotel beim Abendessen waren wir wie am Vortag verteilt auf mehrere Tische

Doch es schmeckte allen wieder vorzüglich vom Fleisch bis zu „de Fische“

Zum Abschluss des Tages saßen wir noch zusammen auf der Hotelterrasse 

Durch’s Fenster schauten wir einem Zauberer zu, der war Klasse. 

 

Am Samstag begann der Tag nach dem Frühstück schon um 8.30 Uhr

Paulo und Filipa holten uns pünktlich ab, heute waren wir 20 Personen nur

Unsere Fahrt führte uns hoch auf den „Pico Arieiro“ den dritthöchsten Berg

Bei herrlichstem Wetter und Sonnenschein sah man Madeiras ganze Welt

Doch dieses tolle Wetter hatte noch mehr Menschen angezogen

Sie alle wollten die Insel Madeira sehen nicht nur von unten auch von oben

In Ribeiro Frio gibt es den besten Poncha auf Madeira, das nützten wir aus

Bei der Wanderung zum Balcoes spazierten viele Menschen uns voraus

So viele Menschen habe ich in all den Jahren dort noch nie gesehen

Das war der Wahnsinn, man konnte nirgends lange bleiben stehen

An einem Aussichtspunkt bei Faial sieht man die Nordküste sagte Filipa

Bevor wir erreichten den bekanntesten Ort auf Madeira den Ort Santana

Nicht lange blieben wir dort, machten Fotos von Häusern bedeckt mit Stroh 

Die gibt es nur dort und ist ein Wahrzeichen, die sieht man sonst nirgendwo

Wir machten Handy-Fotos und mailten es nach Hause an Freunde als Gruß

Dann fuhren wir weiter zur Mittagspause in den schönen Ort Porto da Cruz

Eigentlich wurden wir dort schnell bedient mit Getränken und dem Essen

Doch hatte man an einigen Tischen das Kassieren fast vergessen

Der Spaziergang direkt am Meer entlang machte uns allen viel Spaß

Das Meer war sehr ruhig, so wurde leider, oder Gottseidank, niemand nass

Nach dem Abendessen holte uns Paulo ab um 20.50 Uhr mit dem Bus

Um in Funchal die „Fiesta Atlantico“ zu besuchen, es war toll bis zum Schluss

Wir wurden unterhalten mit Spaß und Tanz sowie einem tollen Feuerwerk

Es war einfach schön, das zu erleben war auf jeden Fall einen Abstecher wert   

 

Am Sonntag stand ein Spaziergang nach Camara de Lobos auf dem Programm 

Nach dem Frühstück mit 17 Personen bei herrlichstem Wetter um 10 es begann

Alle Gäste waren gut gelaunt und alle gut drauf, ich merkte es an den Grüßen

So begannen wir den Tag, die einen mit dem Taxi, die anderen mit den Füßen

Roland wanderte mit einem Teil der Gäste auf einem schönen Panorama-Weg

Bergauf und bergab, dann durch einen Tunnel und über Steine hinweg

An der Praia Formosa trafen wir Rosemarie und die Taxifahrer, alle sehr heiter

Auf einer tollen Promenade über dem Meer spazierten wir gemeinsam weiter

In Camara de Lobos sind wir bald eingetroffen und gingen in ein Restaurant

Auf der Terrasse saßen wir verteilt an mehreren Tischen und nicht beisamm‘

Eine Kleinigkeit haben wir auch gegessen, dann war aber noch nicht Schluss

Die meisten Gäste fuhren mit dem Taxi zurück, doch einige wieder zu Fuß

Nur neun Personen spazierten wieder bis zur Praia Formosa zurück

Unterwegs tranken wir noch ein Bier und zwei Poncha, es war Platz zum Glück

Denn in der Kneipe „Barra Azul“ ist es immer voll, weil es auch günstig dort ist

Das wissen wir, weil wir schon oft da waren, die Preise dort sind der Hit

Kuno hatte am Vortag Geburtstag und hatte die Wanderer eingeladen

Dann spazierten wir weiter, denn manche wollten noch im Hotelpool baden

Eine Erinnerung habe ich noch im Kopf, eigentlich eine ganz tolle

Kunos Brust ziert nicht nur eine „Schafwolle“ sondern eine „Schäferwolle“

Beim Abendessen im Hotel saßen wir dann noch lange beisammen

Manche gingen noch auf die Terrasse, manche sind auch ins Bett gegangen

Es war wieder ein schöner Tag, das hörte ich heraus, denn alle waren gut drauf

Ich war froh, dass auch dieser Tag auf Madeira nahm einen guten Verlauf.

 

Der Montag nach dem Frühstück mit der Abfahrt schon um 8.30 Uhr begann

Zuerst auf der Autobahn, dann ab Campanario auf der alten Straße entlang

In Ribeiro Brava machten wir ca. 40 Minuten unseren ersten regnerischen Stopp

Man konnte besichtigen eine schöne Kirche und den bekannten Ort

Bis Calheta fuhren wir an der Südküste entlang, dann bergauf Richtung Norden

Hoch zum Paul da Serra, leider dichter Nebel, manches konnte man nicht orten

Abwärts machten wir einen Fotostopp oberhalb dem Ribeira do Janela Tal

Von dort hat man tolle Blicke über die Nordküste, bis Porto Moniz und Seixal

Rudi hatte Geburtstag und gab bei besser werdendem Wetter einen Poncha aus

Das war auch am Vormittag schon willkommen und hellte die Stimmung auf 

In Porto Moniz machten wir bei den Lavabecken eine knappe Stunde Aufenthalt

Niemand traute sich ins Wasser, es war zwar sonnig aber das Wasser etwas kalt

Auf der Weiterfahrt fuhren wir durch Seixal, den Heimatort von Filipa 

Dann nach Chao do Ribeiro zum Espedada-Essen, über 2 Stunden waren wir da

Dieser Fleischspieß wird noch traditionell am Lorbeerstecken gewürzt und gegrillt

Da wird ganz sicher auch jeder Hunger gestillt

Es begann mit Bolo do Caco, Salat, Reis, Kartoffeln und Wasser sowie auch Wein

Das Fleisch musste man selbst vom Stecken lösen, das alles schmeckte sehr fein

Dann noch das Dessert  mit Espresso und Maracuja-Pudding, das war zu viel

Denn wir waren alle „papp satt“, das war schon für manche ein hartes Spiel

Danach erreichten wir nach kurzer Fahrt den Wasserfall „Brautschleier“

Dort überkam manche Frauen der Kaufrausch, Gottseidank fuhren wir bald weiter

Denn es gibt dort Souvenirs ohne Ende man braucht dort wenn man will viel Geld

Weiter ging es über den Encumeada-Pass von dort sieht man Madeiras Berg-Welt

Bei schönem Wetter kann man dort sowohl die Süd- als auch die Nordküste sehn

Man konnte nur die Nordküste sehn, vom Süden sah man den Nebel hochweh‘n

Kurz vor 17.00 Uhr verabschiedeten wir vor dem Hotel Filipa  und Paulo

So ging dieser erlebnis- und abwechslungsreiche Tag zu Ende mit einem Hallo

Wie jeden Abend trafen wir alle wieder beim Abendessen

Das haben wir, egal ob wir waren vom Mittag auch satt, auch nie vergessen

 

Der Dienstag begann um 8.30 Uhr, vor uns lag ein umfangreiches Programm

Filipa meinte, dass wir das Programm sollten ändern, denn oben der Nebel begann  

Wir fuhren zuerst zum Pico dos Barcelos von dort sieht man über die ganze Bucht

Diesen Blick über die Stadt Funchal muss man gesehen haben das ist eine Wucht

Dann auf der Straße zum Eira do Serrado, das ist schon ein Erlebnis besonderer Art

Die trotz mancher engen Kurven und steilen Passagen allen gefallen hat

Von einem Miradouro dort hat man tolle Blicke in das Nonnental und die Berge

Wenn man ins Tal hinunterschaut sehen die Menschen dort aus wie Zwerge

Weiter führte unsere Fahrt nach Monte, auch dort muss man gewesen sein

Leider hat es dort immer viel Trubel und viele Menschen, man ist da nie allein

Die Wallfahrtskirche ist immer einen Besuch wert mit dem Grab von Kaiser Karl

Mit Korbschlitten könnte man fahren, doch niemand von uns traute sich einmal 

Durch eine Glasplatte Cabo Girao sieht man in die Tiefe von Europas höchstem Riff

Danach in die Tiefe hinunter mit der Seilbahn, das gibt dem ganzen noch den Pfiff

„Das steht bei keinem Veranstalter nur bei dir im Programm“ sagte mir Filipa

Es ist ein besonderes Erlebnis über die Felsen zu schweben, sie war nur mit uns da

Da unten empfang uns eine Ruhe und man konnte spazieren entlang am Meer

Das machte mir viel Spaß und ich dachte da wollte ich auf jeden Fall wieder her

Nach dem Abendessen gab es noch in der Hotelbar eine Folklore-Vorführung

Danach konnte man noch der Musik lauschen dann war der Tag „endlich rum“.

 

Der Mittwoch als freier Tag für eigene Unternehmungen zur Verfügung stand

Man konnte Spazieren gehen oder mit dem Segelschiff fahren an der Küste entlang

Zu sechst machten wir eine Wanderung auf der Levada do Furado

Wir begannen mit einem Poncha bei John in Ribeiro Frio

Nach ca. 4,5 Std. erreichten wir dann unser Ziel das Restaurant in Portela

Doch leider hatte es wegen Urlaub geschlossen, außer uns waren noch mehr da 

Manche fuhren in die Stadt und kauften ein, manche stürzten sich ins Bad

Am Abend traf man sich wieder und erzählte, dass dieser freie Tag gefallen hat.

 

Am Donnerstag ging es wieder nach Haus, erst um 15.15 Uhr wurden wir abgeholt

Man konnte in Ruhe die Koffer einpacken und auf der Terrasse hat man sich erholt

Gegen 12 Uhr spazierten wir dann gemeinsam zum Mittagessen in ein Restaurant

Das Essen dort ist einfach super und ein schöner Reiseabschluss wie man befand

Zurück auf der Hotel-Terrasse hielten wir dann unseren Mittagsschlaf

Denn nach so einem super Essen und dem Spaziergang waren wir schlaff

Auf der Fahrt zum Flughafen machten wir an einem Aussichtspunkt einen Stopp 

Um einen schönen Abschluss der Reise zu machen fuhren wir an diesen Ort

Dort hielt Roland sein Abschiedsgedicht verbunden mit manchem Dankes-Wort

Rosemarie überreichte Geschenke an Busfahrer Paulo und Reiseleiterin Filipa

Wir waren sehr zufrieden mit den Beiden und haben viel gesehen von Madeira

Am Flughafen in Funchal war nicht viel Betrieb, auch an der Kontrolle kein Stau

Doch das Sicherheits-Personal nahm es diesmal bei allen und alles sehr genau

Der Flug an sich verlief ohne nennenswertes und kurz nach halbzwölf wir eintrafen 

Der Bus stand für die Heimfahrt schon bereit und alle gegen 2 Uhr zuhause waren.  

Wir sagen allen für die schöne Woche auf Madeira vielen herzlichen Dank

Die Rosemarie und der Roland  

 

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